AnleitungStand 28. Oktober 2026
OpenClaw mit E-Mail verbinden: MCP, Himalaya oder Mail-Trigger
Ein Weg, OpenClaw in deinen bestehenden E-Mail-Adressen arbeiten zu lassen, ist ein entfernter MCP-Server: openclaw mcp add mit URL, Transport streamable-http und --auth oauth, danach openclaw mcp login.[1][3] Daneben bringt OpenClaw eigene Mailwege mit: die Himalaya-Skill für ein Postfach per IMAP/SMTP, die gog-Skill für Gmail und zwei Trigger, die bei neuer Mail einen Agentenlauf starten, nach Empfehlung der Doku mit einem eigens eingeschränkten Leseagenten.[5][6][7][8] Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob der Agent in deinen Adressen arbeiten, ein eigenes Postfach bedienen oder nur auf eingehende Mail reagieren soll.
Command Mail ist unser Produkt, deshalb dient es in den Beispielen als MCP-Server. Die Schritte gelten genauso für andere E-Mail-MCP-Server mit Streamable HTTP und OAuth. Die OpenClaw-Dokumentation haben wir am 2026-10-28 abgerufen; die neueste stabile Version war an diesem Tag v2026.10.8.[10]
Inhalt
- Vier Wege zu E-Mail in OpenClaw
- Was du brauchst
- Schritt für Schritt: E-Mail-MCP in OpenClaw einrichten
- Senden begrenzen: Werkzeugfilter, Werkzeugrichtlinie und Freigaben
- OpenClaw auf einem Server: Anmeldung ohne Browser
- OpenClaws eigene Mail-Trigger
- Die Verbindung testen
- Häufige Probleme
- Nächste Schritte
- Häufige Fragen
- Quellen
01Vier Wege zu E-Mail in OpenClaw
OpenClaw unterscheidet zwischen Werkzeugen, mit denen der Agent ein Postfach bedient, und Triggern, die eingehende Mail in einen Agentenlauf verwandeln.[1][5]
| Weg | Wofür | Anmeldung | Bedienung |
|---|---|---|---|
| E-Mail-MCP-Server | bestehende Adressen lesen, sortieren, entwerfen, senden | OAuth per openclaw mcp login oder Settings, alternativ Header | Werkzeuge mit Präfix <server>__ |
| Himalaya-Skill | ein Postfach per IMAP/SMTP aus der Shell | Zugangsdaten in der Himalaya-Konfiguration | Befehle wie himalaya message reply |
| gog-Skill | Gmail, Kalender, Drive und weitere Google-Dienste | OAuth-Einrichtung in gog | Befehle wie gog gmail search |
| IMAP-Trigger, Gmail PubSub | neue Mail startet einen Agentenlauf; den eingeschränkten Leseagenten richtest du selbst ein | IMAP-Passwort als Secret bzw. gcloud, gog und HTTPS-Endpunkt | Ereignis statt Werkzeug |
Quellen: OpenClaw-Dokumentation und Skills im OpenClaw-Repository, abgerufen am 2026-10-28.[1][5][6][7][8]
Die Himalaya-Skill kann laut ihrer Beschreibung lesen, suchen, schreiben, antworten, weiterleiten, verschieben und löschen; Zugangsdaten sollen in einem Passwortmanager oder Schlüsselbund liegen, nicht im Chat.[7] Die gog-Skill sendet Gmail-Nachrichten direkt mit gog gmail send oder legt Entwürfe an.[8] Beide arbeiten mit dem Zugriff, den die hinterlegte Anmeldung erlaubt: Himalaya mit den Zugangsdaten aus seiner Konfiguration, gog mit seiner OAuth-Anmeldung bei Google. Ein MCP-Server wie Command Mail vergibt Rechte stattdessen einzeln beim Verbinden. Dort kommen deine Adressen per Weiterleitung als Kopie an; was der Agent dort ändert, geht nicht zurück ins Ursprungspostfach.
02Was du brauchst
Du brauchst einen laufenden OpenClaw-Gateway und Zugang zu seiner CLI oder zur Control UI mit Administratorrechten. Dazu einen E-Mail-Dienst mit MCP-Server und einen Browser für die Anmeldung.
Der Server von Command Mail läuft unter https://commandmail.app/mcp mit Streamable HTTP, OAuth 2.1, PKCE und dynamischer Client-Registrierung.[9] Einen eigenen OAuth-Client brauchst du nicht. Auf der Zustimmungsseite schaltest du jedes Recht einzeln ein oder aus: mail:read zum Lesen, Suchen und Ordnen im Rahmen der Autonomiestufe, mail:draft für Entwürfe, mail:send-approved für das Senden eines von dir freigegebenen Entwurfs, mail:send für Senden ohne Einzelfreigabe und mailboxes zum Verbinden von Adressen. Senden ohne Freigabe ist anfangs aus.[9]
Der kostenlose Tarif umfasst ein Postfach, weitere Postfächer pausieren und empfangen weiter, und die letzten 90 Tage; Lesen, Suche, Sortieren, Morgenbriefing und Entwürfe sind enthalten, Senden nicht. Pro bringt Senden, bis zu zehn Postfächer und die volle Historie: 19 € im Monat für die ersten 100 zahlenden Pro-Konten, solange dieses Abo läuft, danach 29 € im Monat, jährlich 190 € oder 290 €. Pro lässt sich 7 Tage für 1 € testen, Team kostet 39 € je Person und Monat (Preise vom 2026-10-28).[9]
03Schritt für Schritt: E-Mail-MCP in OpenClaw einrichten
Die Einrichtung per CLI besteht aus fünf Befehlen. Die CLI verweigert Änderungen an gespeicherten Servern (add, set, configure, tools), die Anmeldung und doctor --probe, solange der lokale Gateway läuft; status und doctor ohne --probe funktionieren auch im Betrieb.[3]
Den Gateway anhalten:
openclaw gateway stop.[11]Den Server speichern:
openclaw mcp add commandmail \ --url https://commandmail.app/mcp \ --transport streamable-http \ --auth oauthDer Name
commandmailist frei wählbar und bestimmt das Präfix der Werkzeuge.addprüft die Verbindung vor dem Speichern, außer wenn zuerst eine OAuth-Anmeldung nötig ist, wie hier.[3] Lässt du--transportweg, verwendet OpenClaw SSE.[2]Anmelden:
openclaw mcp login commandmail. OpenClaw startet einen lokalen Rückruf, gibt den Anmeldelink aus und speichert die Zugangsdaten automatisch, sobald der Browser zurückkehrt.[2] Auf der Zustimmungsseite von Command Mail genügen für den Anfangmail:readundmail:draft.Die Verbindung prüfen:
openclaw mcp doctor commandmail --probedoctor --probeöffnet eine echte Verbindung und listet die Werkzeuge, die der Server anbietet. Erst diese Prüfung belegt, dass der Server antwortet; das Speichern allein tut es nicht.[1]Den Gateway wieder starten:
openclaw gateway start.[11]
Im laufenden Betrieb und ohne Terminal geht es über die Control UI: Settings → MCP → Add server, Transport Streamable HTTP, URL eintragen, im Konfigurationseditor auth: "oauth" setzen und mit Sign in anmelden.[1] Das funktioniert, wenn du Settings über die eigene HTTPS-Adresse des Gateways oder über seine Loopback-Adresse öffnest. Unverschlüsseltes HTTP nimmt Command Mail als Rückrufadresse nur auf localhost, 127.0.0.1 und [::1] an; ein Gateway unter einer anderen Adresse braucht HTTPS.
OpenClaw speichert die Tokens in der Datenbank <state-dir>/state/openclaw.sqlite, die nur für den Eigentümer lesbar ist.[2] Die Werkzeuge heißen dann zum Beispiel commandmail__search_mail oder commandmail__get_thread; aufrufen musst du sie nicht von Hand, OpenClaw wählt sie beim normalen Arbeiten.[4]
Betreibst du zwei OpenClaw-Installationen, meldest du jede selbst an. Command Mail gibt bei jeder Token-Erneuerung ein neues Refresh-Token aus und sperrt alle Tokens dieser Anmeldung, wenn ein bereits verbrauchtes noch einmal vorgelegt wird. Innerhalb einer Installation verhindert OpenClaw das selbst: Erneuerung, Anmeldung und Abmeldung teilen sich eine Sperre in der Datenbank.[2]
04Senden begrenzen: Werkzeugfilter, Werkzeugrichtlinie und Freigaben
Mit einem Werkzeugfilter legst du fest, welche Werkzeuge dieser Verbindung OpenClaw dem Agenten bereitstellt:[3]
openclaw mcp tools commandmail --include 'capabilities,search_mail,list_threads,get_thread,list_attachments,morning_brief,save_agent_draft,list_agent_drafts'Über diese Verbindung stehen dem Agenten dann nur Lese- und Entwurfswerkzeuge zur Verfügung, keine Sortier- und Sendewerkzeuge. Andere Wege wie die Himalaya- oder gog-Skill oder einen weiteren MCP-Server schränkt der Filter nicht ein.
Wie alle Änderungen über die CLI läuft auch dieser Befehl nur bei gestopptem Gateway; im Betrieb setzt du den Filter im Konfigurationseditor unter Settings → MCP.[1] Werkzeuge, die der Server später ergänzt, kommen bei einer Include-Liste nicht automatisch dazu. Umgekehrt blendest du mit --exclude einzelne Werkzeuge aus, und tools.deny in der Werkzeugrichtlinie sperrt einzelne Werkzeuge wie commandmail__send_message oder mit commandmail__* den ganzen Server.[3] In der Control UI kannst du außerdem für eine laufende Sitzung unter + → Plugins → Tool access einzelne Werkzeuge verbieten.[1]
Freigaben vor einzelnen Aufrufen beschreibt die MCP-Doku für Läufe über Codex. Der Standard mit vollen Rechten fragt nicht. Strengere Modi prüfen Werkzeuge ohne Sicherheitskennzeichnung: workspace kann sie automatisch prüfen lassen, guarded und read-only können dich fragen. Fest einstellen lässt sich die Rückfrage mit openclaw mcp configure commandmail --approval prompt; dann fragt OpenClaw bei diesem Server vor jedem Aufruf.[1][3]
Wählst du bei einer Rückfrage Allow Always und kann OpenClaw die Freigabe dauerhaft speichern, gilt sie für dieses Werkzeug dieses Servers und Agenten auch mit anderen Argumenten, bei einem Sendewerkzeug also für weitere Mails. Sie greift unter dem Modus auto oder ohne ausdrücklich gesetzten Modus; mit --approval prompt fragt OpenClaw trotz gespeicherter Freigabe weiter. openclaw approvals get --gateway zeigt, welche Freigaben gespeichert sind.[3]
Command Mail kennzeichnet Lesen, Suchen und Auflisten mit readOnlyHint: true, Entwürfe, Sortieraktionen, Regeln und Senden nicht. Außerdem baut der Server die Werkzeugliste aus den erteilten Rechten: send_message und reply gibt es nur mit mail:send, send_approved_draft nur mit mail:send-approved. Direktes Senden braucht zusätzlich einen Tarif ab Pro, ein sendefähiges Postfach auf der Stufe auto und freies Tageslimit. Beim direkten Agentenversand sind höchstens 20 Empfänger in An, Cc und Bcc zusammen erlaubt; freigegebene Entwürfe sind von dieser Grenze ausgenommen.[9]
05OpenClaw auf einem Server: Anmeldung ohne Browser
Läuft der Gateway auf einem VPS oder in einem Container, erreicht dein Browser den lokalen Rückruf von openclaw mcp login nicht. Dann nimmst du den Code von Hand mit:[2]
- Bei gestopptem Gateway
openclaw mcp login commandmailausführen und den ausgegebenen Link auf deinem Rechner öffnen. - Zustimmen. Der Browser landet danach auf einer Adresse, die nicht lädt; in ihr stehen
codeundiss. - Beides übergeben:
openclaw mcp login commandmail --code <code> --issuer https://commandmail.app.
Den iss-Wert übergibst du laut Doku genau so, wie er dekodiert in der Rückrufadresse steht. Command Mail sendet ihn bei jeder Anmeldung mit.[2] Danach prüfst du mit openclaw mcp status --verbose, ob Tokens vorhanden sind.
Sollen mehrere Menschen über denselben Gateway jeweils ihr eigenes Postfach verbinden, gibt es oauth.identity: "per-requester". Dann bekommt jeder Absender bei seinem ersten Aufruf einen eigenen Anmeldelink, und der Rückruf läuft über gateway.publicOrigin, eine öffentlich erreichbare HTTPS-Adresse.[2] Die Doku warnt: Diese Links sind Einmal-Links, und wer einen öffnet, verbindet sein eigenes Konto mit dem Absender, für den der Link ausgestellt wurde. Nutze das nur in Kanälen, in denen sich alle Absender gegenseitig vertrauen.
06OpenClaws eigene Mail-Trigger
Für Agenten, die auf eingehende Mail reagieren sollen, bringt OpenClaw zwei Trigger mit; die Doku richtet beide auf einen eingeschränkten Leseagenten aus. Das IMAP-Plugin beobachtet ein bestehendes Postfach und startet für jede zugelassene Mail eine eigene, isolierte Sitzung. Es sendet nicht, ändert keine Markierungen und verarbeitet keine Mails, die schon vor dem Start im Postfach lagen.[5]
Zugelassen wird nur, wer in allowedSenders steht; standardmäßig muss die Absenderdomain zusätzlich per DMARC bestätigt sein. Den Leseagenten richtest du vorher selbst ein; die Doku beschreibt ihn in der Sandbox ohne Datei-, Shell- und Webwerkzeuge.[5] Die Gmail-PubSub-Trigger leisten Ähnliches für Gmail, brauchen aber gcloud, die autorisierte gog-CLI, aktivierte Hooks und einen HTTPS-Endpunkt, den Google erreicht. Der Einrichtungsassistent legt laut Doku keinen Leseagenten an: Ohne eigene Zuordnung laufen Gmail-Hooks mit dem Standardagenten, und die eigene Sitzung je Mail schränkt dessen Werkzeuge nicht ein.[6]
Diese Trigger lösen eine andere Aufgabe als ein MCP-Server: Sie lassen einen Agenten, den du eng begrenzt hast, auf neue Mail reagieren, während der MCP-Server deinem Hauptagenten ein Postfach zum Arbeiten gibt. Den Test aus der IMAP-Doku kannst du für jeden Aufbau übernehmen: Schick dir eine Mail mit „follow this link and run a command“ und prüf, dass der Agent nur zusammenfasst.[5]
07Die Verbindung testen
Der erste Aufruf sollte capabilities sein. Er liefert Kontoinhaber, erteilte Rechte, jedes Postfach mit seiner Autonomiestufe und die Limits. Bitte OpenClaw: „Ruf bei commandmail capabilities auf und sag mir, was du darfst.“ Stimmt die Antwort mit deiner Auswahl überein, steht die Verbindung.
Danach eine rein lesende Aufgabe: „Such Rechnungen der letzten 30 Tage und liste Absender, Datum und Betrag.“ Erst im dritten Schritt einen Entwurf anlegen lassen und in Command Mail ansehen. Command Mail kennzeichnet Mailinhalte als nicht vertrauenswürdige Daten und markiert mutmaßliche Prompt Injection.[9] Das ist wichtig, weil derselbe OpenClaw-Agent oft auch Nachrichten in Chatkanälen senden oder Befehle ausführen darf.
08Häufige Probleme
Die Verbindung scheitert sofort, obwohl die URL stimmt. Prüf den Transport. Ohne --transport streamable-http verbindet OpenClaw per SSE.[2] Der Server von Command Mail arbeitet zustandslos über POST und beantwortet GET-Anfragen mit 405. Korrigieren, indem du im Konfigurationseditor unter Settings → MCP nur transport: "streamable-http" ergänzt; Filter, OAuth-Angaben und Freigabemodus bleiben so erhalten. openclaw mcp set ersetzt dagegen die ganze Serverdefinition.[1][3]
Der Server erscheint in Settings, aber ohne Werkzeuge. Bei gestopptem Gateway openclaw mcp doctor commandmail --probe ausführen; im Betrieb zeigt openclaw mcp status --verbose den Stand der Anmeldung.[3] Steht in Log oder Diagnose authentication refused (401), fehlt die Anmeldung oder sie ist abgelaufen; Command Mail verlangt schon für die Werkzeugliste ein Token.[1] Verbindet er, aber Werkzeuge fehlen, prüf toolFilter.include und toolFilter.exclude.
Im Chat fehlen die Werkzeuge, obwohl doctor sie listet. Läuft die Sitzung in der Sandbox (Modus all oder non-main), braucht die Sandbox-Werkzeugliste tools.sandbox.tools einen Eintrag bundle-mcp oder commandmail__*.[4]
Ein Schreibaufruf endet mit einem Fehler, und unklar ist, ob er ausgeführt wurde. Für einen 404 am Nachrichtenendpunkt eines älteren SSE-Servers und für eine abgelaufene Streamable-HTTP-Sitzung schreibt die Doku, dass OpenClaw den gescheiterten Aufruf nicht wiederholt, weil das Werkzeug die Aktion schon ausgeführt haben kann.[2] Bei einer Mail schaust du in jedem Fall in Command Mail unter den gesendeten Nachrichten oder in der Aktivität nach, bevor du sie noch einmal senden lässt.
Eine Änderung kommt beim Agenten nicht an. openclaw mcp reload lädt nur die Verbindungen des aktuellen CLI-Prozesses neu. Ein Gateway, der anderswo läuft, übernimmt Änderungen über sein eigenes Neuladen, eine veröffentlichte Konfiguration oder einen Neustart, etwa mit openclaw gateway restart.[1][11]
Der Agent kann nicht senden. Erst den Tarif prüfen, dann die Rechte. Senden ist ab Pro enthalten; mail:send-approved sendet nur einen Entwurf, den du in Command Mail freigegeben hast, und nicht aus einem Postfach auf read.[9] Für andere Rechte meldest du dich mit openclaw mcp login commandmail neu an.
09Nächste Schritte
Wie die Rechte und Autonomiestufen zusammenspielen, steht unter Berechtigungen und Autonomie. Ob ein eigener IMAP-MCP-Server oder ein gehosteter Dienst besser passt, erklärt IMAP-MCP oder gehosteter MCP. Wie derselbe Server in einem anderen selbst betriebenen Agenten eingerichtet wird, zeigt Hermes Agent mit E-Mail verbinden.
Command Mail kostenlos starten und OpenClaw verbinden.
Häufige Fragen
Wie verbinde ich OpenClaw mit einem E-Mail-MCP-Server?
Den Gateway mit openclaw gateway stop anhalten, den Server mit openclaw mcp add <name> --url <server-url> --transport streamable-http --auth oauth speichern, openclaw mcp login <name> ausführen und im Browser zustimmen, mit openclaw mcp doctor <name> --probe prüfen und den Gateway mit openclaw gateway start wieder starten. Im laufenden Betrieb legst du den Server stattdessen in der Control UI unter Settings → MCP an.
Kann OpenClaw E-Mails senden?
Ja, über ein E-Mail-MCP-Werkzeug, über die mitgelieferte Himalaya-Skill per SMTP oder über die gog-Skill für Gmail. Das IMAP-Trigger-Plugin sendet dagegen nicht. Bei Command Mail ist Senden ab Pro enthalten; ohne Einzelfreigabe zusätzlich das Recht mail:send und ein Postfach auf der Stufe auto.
Fragt OpenClaw vor dem Senden einer Mail nach?
Die MCP-Doku beschreibt Freigaben für Läufe über Codex: Der Standard mit vollen Rechten fragt nicht, strengere Modi können automatisch prüfen oder nachfragen, und mit openclaw mcp configure <name> --approval prompt fragt OpenClaw bei diesem Server vor jedem Aufruf. Zusätzlich begrenzt du das Senden über Werkzeugfilter, tools.deny und die Rechte beim Maildienst.
Wie melde ich mich an, wenn OpenClaw auf einem Server ohne Browser läuft?
openclaw mcp login gibt einen Anmeldelink aus. Öffne ihn auf deinem Rechner, stimme zu und übergib den Code aus der Rückrufadresse mit openclaw mcp login <name> --code <code>. Enthält die Adresse einen iss-Wert, gibst du ihn mit --issuer mit; bei Command Mail ist das https://commandmail.app.
Brauche ich für Gmail in OpenClaw ein Google-Cloud-Projekt?
Für die Gmail-PubSub-Trigger ja: Sie brauchen gcloud, die autorisierte gog-CLI und einen öffentlich erreichbaren HTTPS-Endpunkt. Das IMAP-Trigger-Plugin kommt ohne Google Cloud aus. Ein gehosteter MCP-Server wie Command Mail braucht beides nicht; Gmail kommt dort per Weiterleitung an.
Quellen
- OpenClaw: Connect MCP servers
- OpenClaw: Transports and OAuth
- OpenClaw: Manage saved MCP servers
- OpenClaw: Tool policy (MCP- und Plugin-Werkzeuge in der Sandbox)
- OpenClaw: IMAP email trigger
- OpenClaw: Gmail PubSub triggers
- OpenClaw: Himalaya-Skill (IMAP/SMTP)
- OpenClaw: gog-Skill (Google Workspace CLI)
- Command Mail: llms.txt mit Tarifen, Rechten und Anbindung
- OpenClaw: Releases
- OpenClaw: Manage the Gateway service