VergleichStand 29. Oktober 2026

Inbox Zero oder Command Mail: Assistent oder Postfach für Agenten

Inbox Zero bringt einen eigenen KI-Assistenten in dein Gmail- oder Outlook-Konto, der nach Regeln in Alltagssprache labelt, archiviert und Antworten entwirft, ab 18 $ je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.[1][4] Command Mail ist ein gehostetes Postfach für alle deine Adressen, in dem dein eigener Agent wie Claude, ChatGPT oder Codex mit Rechten je Verbindung und einer Autonomiestufe je Postfach arbeitet.[14]

Beide bieten einen gehosteten MCP-Server. Die Unterschiede liegen deshalb woanders: wer die Arbeit macht, welche Postfächer dazugehören und wo die Grenze vor dem Senden sitzt.[6][14] Willst du einen Assistenten, der in Gmail oder Outlook von selbst läuft, oder die Software selbst betreiben, liegt Inbox Zero näher. Arbeitet dein Agent schon für dich und soll Adressen beliebiger Anbieter bearbeiten, mit einer Freigabe auf dem Server, bevor eine Mail rausgeht, passt Command Mail besser.

Gemeint ist hier das Produkt Inbox Zero von Inbox Zero Inc., nicht die gleichnamige Methode. Command Mail ist unser Produkt. Alle Angaben zu Inbox Zero stammen aus Preisseite, Dokumentation, Datenschutzerklärung und GitHub-Repository, abgerufen am 2026-10-29; selbst getestet haben wir Inbox Zero nicht.[1][5][13] Die Angaben zu Rechten und Grenzen von Command Mail beruhen zusätzlich auf dem App-Code im Commit 0f7fe90.

Stand: 2026-10-29

Stand: Faktenprüfung: Lesezeit etwa 10 Min.Als Markdown

Inhalt
  1. Worum es in diesem Vergleich geht
  2. Inbox Zero und Command Mail im Überblick
  3. Was Inbox Zero gut macht
  4. Wo Inbox Zero an Grenzen kommt
  5. Wie Command Mail die Grenze zieht
  6. Beispiel: Kundenanfragen über Gmail und eine Domainadresse
  7. Wann Inbox Zero die bessere Wahl ist
  8. Wann Command Mail passt
  9. Für wen Command Mail nicht passt
  10. Umstieg und Einrichtung
  11. Weiterführend
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen

01Worum es in diesem Vergleich geht

Inbox Zero beschreibt sich als quelloffenen KI-Assistenten für Gmail und Outlook.[18] Beim Start verbindest du dein Postfach und erlaubst Inbox Zero, Mails zu lesen und zu ordnen, Entwürfe anzulegen und zu senden.[3] Die Standardregeln markieren Mails, die eine Antwort brauchen, als To Reply und legen einen Entwurf dazu; alles andere landet in Kategorien, und laute Kategorien wie Werbung und Kaltakquise werden archiviert.[2] Dazu kommen Massenabmeldung, Auswertungen, Kalenderfunktionen, Meeting-Briefings und ein Chat über Slack, Microsoft Teams oder Telegram.[2]

Command Mail setzt anders an. Deine Adressen kommen per Weiterleitung an, jede über eine eigene private Eingangsadresse, und dein Agent verbindet sich über einen gehosteten MCP-Server, das offizielle ChatGPT-Plugin, den Eintrag im Claude-Verzeichnis oder die Command-Mail-CLI.[15][14] Command Mail selbst sortiert Mails in Kategorien, setzt Marker wie Rechnung oder Frist, schätzt Spam- und Phishing-Risiken ein und erstellt einen Morgenüberblick.[15]

Die Frage dahinter ist praktisch: Willst du einen fertigen Assistenten in deinem bisherigen Postfach, oder ein Postfach, in dem ein Agent, den du schon nutzt, klar begrenzte Rechte bekommt?

02Inbox Zero und Command Mail im Überblick

FrageInbox ZeroCommand Mail
Preis (Abruf 2026-10-29)Mail-App kostenlos; KI-Tarife Starter 18 $, Plus 28 $, Professional 42 $ je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, monatlich 20, 35 oder 50 $; sieben Tage Test[1]Free 0 € (ein Postfach, letzte 90 Tage, kein Versand); Pro 19 €/Monat für die ersten 100 zahlenden Pro-Konten, solange das Abo läuft, sonst 29 €/Monat (Jahr 190 bzw. 290 €); Team 39 € je Person und Monat[14]
Wer arbeitetder eigene Assistent von Inbox Zero, gesteuert über Regeln in Alltagssprache; eigener Schlüssel eines KI-Anbieters möglich[4][10]die Agenten, die du verbindest, im Rahmen ihrer Rechte; Command Mail ergänzt Kategorien, Marker, Risikoeinschätzung und Morgenüberblick[14][15]
PostfächerGmail, Google Workspace, Outlook und Microsoft 365, direkt verbunden; Plus enthält zwei E-Mail-Konten je Nutzer[2][1]jede Adresse per Weiterleitung; ein aktives Postfach in Free, bis zu zehn in Pro[14]
Agentenzuganggehosteter MCP-Server mit OAuth, Anmeldung über Google oder Microsoft; öffentliche API und CLI[5][6][20][21]gehosteter MCP-Server mit OAuth, offizielles ChatGPT-Plugin, Claude-Verzeichnis, CLI und lokaler MCP[14]
Rechte des Agentenmcp:read; mcp:write für Entwürfe und Regeln; mcp:send nur, wenn der Client es anfragt; jedes MCP-Recht gilt für alle verknüpften Postfächer[6]mail:read, mail:draft, mail:send-approved, mail:send je Verbindung, mail:read gilt für alle Postfächer des Kontos; Autonomie read, suggest, rules oder auto je Postfach[14]
Senden ohne Personeingeschaltete Regeln können antworten, neue Mails senden oder weiterleiten[4]nur mit mail:send aus einem Postfach auf auto, mit Tageslimit, höchstens 20 Empfängern und Sendeschlüssel je Mail[14]
Selbst betreibenja, mit Docker; AGPL-3.0 mit Zusatzbedingungen[11][12]keine selbst betriebene Version beschrieben[15]
BetreiberInbox Zero Inc., Delaware, USA[13]FYN Labs LLC, USA; Anhänge in Cloudflares EU-Region[16]

03Was Inbox Zero gut macht

Inbox Zero arbeitet dort, wo du ohnehin liest. Labels, archivierte Mails und Entwürfe erscheinen in Gmail oder Outlook, und du liest und sendest dort weiter wie bisher.[2] Du brauchst keine Weiterleitung und kein zweites Postfach; zusätzlich gibt es eine eigene, kostenlose Mail-App für Web, Desktop und iPhone.[1]

Die Regeln sind beweglich. Eine Bedingung kann eine KI-Anweisung sein, etwa für Anfragen nach einem Telefontermin, ein fester Abgleich auf Absender, Empfänger oder Betreff oder beides.[4] Als Aktionen gibt es unter anderem Labeln, Verschieben, Archivieren, Entwürfe, Weiterleiten, Spam, einen Webhook oder eine Todoist-Aufgabe, und unterstützte Aktionen können zwischen einer Minute und 90 Tagen warten.[4] Bevor du dich auf eine Regel verlässt, prüft der Test-Reiter sie an einer Mail, ohne etwas auszuführen; die History zeigt, was gegriffen hat, und mit Fix erklärst du einen Fehlgriff, damit die Regel angepasst wird.[4][3]

Die Entwürfe lassen sich fein steuern. Draft confidence legt fest, ob der Assistent zu jeder Mail mit Antwortbedarf entwirft oder nur, wenn er sich sicher ist; Schreibstil, persönliche Hinweise und eine Wissensbasis prägen den Ton.[9] Automatisch erstellte Entwürfe werden nicht automatisch gesendet.[9] Eine Einstellung für sensible Daten kann erkannte Zugangsdaten und Kartennummern schwärzen oder die KI-Anfrage ganz auslassen.[9]

Modell und Betrieb wählst du selbst. Standardmäßig trägt Inbox Zero die KI-Kosten, du kannst aber einen eigenen Schlüssel für Anthropic, OpenAI, Google, Azure OpenAI, Groq, Cerebras, OpenRouter oder Vercel AI Gateway eintragen.[10] Selbst betreiben beginnt mit zwei Befehlen, npx @inbox-zero/cli setup und npx @inbox-zero/cli start, mit Docker und Node.js ab Version 24; der Assistent führt dich durch eine eigene OAuth-App bei Google oder Microsoft und die Wahl des KI-Anbieters.[11] Laut Datenschutzerklärung erlaubt Inbox Zero seinen KI-Anbietern nicht, mit deinen Daten Modelle zu trainieren.[13]

Für fremde Agenten lässt der MCP-Server ChatGPT, Claude oder Cursor Mails suchen und lesen, Entwürfe anlegen, Regeln verwalten und Statistiken abrufen.[5] In den Einstellungen trennst du einzelne Apps oder entziehst einzelne Rechte; wer MCP ausschaltet, beendet alle Verbindungen auf einmal.[6] Das Repository wird aktiv gepflegt und hatte am Abruftag über 12.800 Sterne.[19]

04Wo Inbox Zero an Grenzen kommt

Inbox Zero deckt Gmail und Outlook ab. Die Dokumentation beschreibt Konten bei Google und Microsoft, IMAP-Konten oder andere Anbieter beschreibt sie nicht.[2][3] Eine Adresse bei einem anderen Anbieter gehört nur dann dazu, wenn ihre Mails in einem dieser Postfächer ankommen.

Regeln wirken in deinem echten Postfach und laufen automatisch, sobald sie eingeschaltet sind.[8] Das gilt auch für ausgehende Aktionen, denn die Aktionsliste enthält Send replies, Send email und Forward.[4] Inbox Zero rät selbst, mit Labeln, Archivieren oder Als-gelesen-Markieren zu beginnen und ausgehende Aktionen erst hinzuzufügen, wenn du der Zuordnung traust.[3] Ein Tageslimit oder eine Empfängergrenze für diese Aktionen beschreibt die Dokumentation, die wir gelesen haben, nicht. Gelöschte Mails lassen sich schwerer zurückholen; das hängt davon ab, wie Gmail oder Outlook sie aufbewahren.[8]

Senden über MCP wird an zwei Stellen unterschiedlich beschrieben. Die Anleitung Connect MCP sagt, der Assistent könne keine Mails senden, Entwürfe blieben im Postfach.[5] Die MCP-Referenz und die llms.txt nennen zusätzlich ein gesondertes Recht mcp:send, das nur vergeben wird, wenn ein Client es anfragt.[6][18] Im aktuellen Quellcode ist das zugehörige Werkzeug send_mail nur für die Mail-Oberfläche sichtbar, die der Client anzeigt, nicht für das Modell, und laut Werkzeugbeschreibung muss die Oberfläche vor dem Aufruf deine Bestätigung für Empfänger und Inhalt einholen.[7] Auch im eigenen Chat von Inbox Zero prüfst du vorbereitete Mails auf einer Bestätigungskarte und sendest sie von dort.[17][8]

Die MCP-Rechte sind nicht nach Postfach getrennt. Jedes MCP-Recht gilt für alle mit deinem Nutzer verknüpften Postfächer, auch für später hinzugefügte.[6] Für Skripte nutzen die öffentliche API und ihre CLI dagegen Schlüssel, die an ein Postfach gebunden sind, mit ausgewählten Rechten für Statistiken, Regeln und Abmeldungen.[20][21] Zum Verbinden eines Assistenten brauchst du außerdem eine Anmeldung über Google oder Microsoft; Sitzungen mit E-Mail-Code können keine MCP-Clients zulassen.[5]

Die Lizenz zählt, wenn du im Unternehmen selbst betreibst. Der Code steht unter der AGPL-3.0 mit Zusatzbedingungen: Wer Zugang zur Software verkauft oder sie als bezahlten Dienst anbietet, braucht eine schriftliche Erlaubnis von Inbox Zero Inc., und Organisationen mit fünf oder mehr geschäftlichen Nutzern brauchen eine Enterprise-Lizenz.[12] Private Nutzung, Bildung, Forschung und Organisationen mit weniger als fünf geschäftlichen Nutzern sind ausgenommen.[12]

05Wie Command Mail die Grenze zieht

Command Mail teilt die Kontrolle in zwei Ebenen. Beim Verbinden eines Agenten wählst du seine Rechte: mail:read liest und sortiert, mail:draft schreibt Entwürfe und sendet nie, mail:send-approved sendet genau die Entwurfsfassung, die eine Person freigegeben hat, und mail:send sendet ohne Rückfrage.[14] Jedes Recht lässt sich beim Verbinden abwählen, und Senden ohne Freigabe ist dort zunächst ausgeschaltet.[14] Darüber liegt je Postfach eine Autonomiestufe: read, suggest, rules oder auto.[14]

Direkt sendet ein Agent nur aus einem Postfach auf auto und nur mit mail:send. Jede Mail braucht dann einen eigenen Sendeschlüssel, es gilt ein Tageslimit, standardmäßig 50, und eine Nachricht darf höchstens 20 Empfänger haben.[14][15] Auf suggest und rules werden Archivieren, Spam und Löschen zu Vorschlägen, und Mails gehen nur über freigegebene Entwürfe raus; auf read verändert der Agent keine Mail und sendet nichts.[15]

Entwürfe freigeben, über Vorschläge entscheiden und die Autonomie ändern kann nur eine Person im Browser.[15] In Postfächern auf rules oder auto darf ein Agent außerdem selbst eine Regel einschalten. An erkannte Automaten, Verteiler und No-Reply-Adressen schreiben Agenten nicht von sich aus; die Erkennung stützt sich auf Merkmale der Nachricht wie Kopfzeilen nach RFC 3834.[15]

Sortieraktionen von Agenten und Regeln sowie Änderungen an Regeln stehen im Aktivitätsprotokoll, wo auch Vorschläge auf deine Entscheidung warten. Unterstützte Sortieraktionen lassen sich zurücknehmen, gesendete und endgültig gelöschte Mails nicht.[15]

Auch Command Mail hat Grenzen. Mails kommen per Weiterleitung an; was der Agent archiviert, bleibt im Ursprungspostfach unverändert, Änderungen gehen nicht zurück.[15] Wie bei Inbox Zero gilt mail:read für alle Postfächer des Kontos; die Autonomiestufe je Postfach begrenzt, was ein Agent verändern darf, nicht, was er lesen darf.[14] Senden richtest du ab Pro je Absenderadresse ein.[15] Betreiber ist FYN Labs LLC in den USA, die App läuft bei Cloudflare, Anhänge liegen in Cloudflares EU-Region.[16]

06Beispiel: Kundenanfragen über Gmail und eine Domainadresse

Angenommen, du nutzt eine private Gmail-Adresse und hallo@ an deiner eigenen Domain bei einem Webhoster, der weder Google noch Microsoft ist, und willst jeden Morgen Antworten auf neue Kundenanfragen vorbereitet haben.

Mit Inbox Zero verbindest du das Gmail-Konto und schreibst eine Regel wie: Wenn die Mail eine neue Projektanfrage ist, Label Anfrage setzen und eine Antwort entwerfen.[4] Mit eingeschalteten automatischen Entwürfen liegt der Entwurf in deinem Gmail-Entwurfsordner, du liest ihn und sendest selbst.[9] Die Domainadresse gehört nur dazu, wenn ihre Mails in einem verbundenen Postfach bei Google oder Microsoft ankommen.[2]

Mit Command Mail leitest du beide Adressen weiter; zwei aktive Postfächer brauchen Pro.[14] Dein Agent, zum Beispiel Claude Code mit einem Zeitplan, den du im Agenten selbst einrichtest, liest mit mail:read und schreibt Entwürfe mit mail:draft.[14][15] Du gibst jeden Entwurf in der App frei, und mit mail:send-approved sendet der Agent danach genau die freigegebene Fassung.[14]

An diesem Beispiel wird der Tausch sichtbar. Inbox Zero braucht keinen eigenen Agenten und bleibt in Gmail; Command Mail braucht einen Agenten, behandelt aber jede Adresse gleich und hält ausgehende Mails zurück, bis eine Person sie freigegeben hat.[2][14]

07Wann Inbox Zero die bessere Wahl ist

Nimm Inbox Zero, wenn ein Assistent von selbst arbeiten soll und du keinen eigenen Agenten betreibst. Du beschreibst in Alltagssprache, was mit deinen Mails passieren soll, testest die Regeln, und Labels, Archiv und Entwürfe erscheinen in Gmail oder Outlook, wo du ohnehin arbeitest.[4][2] Entwürfe mit Blick in den Kalender, Meeting-Briefings, Erinnerungen an ausstehende Antworten und ein Chat über Slack, Teams oder Telegram gehören zum Produkt; Slack und tägliche Zusammenfassungen nennt die Preisseite ab Plus.[2][9][1]

Inbox Zero ist auch die bessere Wahl, wenn du die Software selbst betreiben oder das KI-Modell aussuchen willst. Du kannst es mit Docker und eigenen OAuth-Apps selbst hosten, und in der gehosteten Fassung trägst du einen eigenen Anbieterschlüssel ein.[11][10] Für Einzelpersonen und Organisationen mit weniger als fünf geschäftlichen Nutzern verlangt die Lizenz dafür keine Enterprise-Lizenz.[12] Und wer vor allem einen leeren Gmail-Posteingang mit Massenabmeldung und Massenarchiv will, bekommt genau das.[2]

08Wann Command Mail passt

Nimm Command Mail, wenn du schon Claude, ChatGPT, Codex oder einen anderen Agenten nutzt und er mit Rechten in deinen Mails arbeiten soll, die du auf einer Seite nachlesen kannst. Mit mail:send-approved geht nur die freigegebene Fassung raus, und für direkten Agentenversand gelten Tageslimit, Empfängergrenze, Sendeschlüssel je Mail und die Sperre für erkannte Automaten.[14][15]

Es passt auch, wenn deine Adressen bei verschiedenen Anbietern liegen. Alles, was du weiterleiten kannst, landet in einem Postfach, ob es aus Gmail, Outlook oder vom Webhoster kommt.[15] Deinen Agenten verbindest du per URL, über das offizielle ChatGPT-Plugin oder den Eintrag im Claude-Verzeichnis, und du kannst kostenlos mit Lesen und Entwürfen anfangen.[14]

09Für wen Command Mail nicht passt

Willst du einen Assistenten, der ohne eigenen Agenten in Gmail oder Outlook sortiert und entwirft, liegt Inbox Zero näher.[2] Command Mail ersetzt dein bisheriges Konto nicht, und Änderungen fließen nicht ins Ursprungspostfach zurück.[15]

Musst du die Software auf eigenen Servern betreiben, sieh dir Inbox Zero an: Command Mail ist als gehosteter Dienst dokumentiert, und die Dokumentation beschreibt keine selbst betriebene Version.[15][16] Senden beginnt mit Pro.[14]

10Umstieg und Einrichtung

Zu Inbox Zero: Melde dich auf getinboxzero.com mit Google oder Microsoft an, bestätige die angefragten Rechte und gehe die geführte Einrichtung des Assistenten durch; teste jede Regel, bevor du ausgehende Aktionen ergänzt.[3] Für einen Agenten öffnest du Settings, dann Account, dann MCP, schaltest MCP ein und kopierst die URL https://www.getinboxzero.com/mcp; in Claude Code lautet der Befehl claude mcp add --transport http inbox-zero https://www.getinboxzero.com/mcp.[5] Wenn der Client Rechte anfragt, prüfe, ob mcp:send darunter ist.[6]

Zu Command Mail: Verbinde jede Adresse in der App und richte bei deinem bisherigen Anbieter die Weiterleitung an die private Eingangsadresse ein, die Command Mail dir zeigt.[15] Danach verbindest du den Agenten, in Claude Code mit claude mcp add --transport http commandmail https://commandmail.app/mcp, in ChatGPT über das Plugin.[14] Fang mit mail:read und mail:draft an.

Beides zugleich geht. Leg vorher fest, wo sortiert wird, denn ein Archiv in Command Mail erreicht Gmail oder Outlook nicht, und die Labels von Inbox Zero erreichen Command Mail nicht.[2][15]

11Weiterführend

Du kannst Command Mail kostenlos starten und deinen Agenten erst lesen und entwerfen lassen, bevor er etwas sendet.

Häufige Fragen

Ist das Produkt Inbox Zero dasselbe wie die Inbox-Zero-Methode?

Nein. Hier geht es um Inbox Zero von Inbox Zero Inc. unter getinboxzero.com, einen KI-Assistenten für Gmail und Outlook. Die gleichnamige Methode beschreibt einen Umgang mit E-Mail, den jedes Werkzeug unterstützen kann, auch Command Mail.

Ist Inbox Zero Open Source?

Der Code liegt öffentlich auf GitHub, unter der AGPL-3.0 mit Zusatzbedingungen von Inbox Zero Inc. Private Nutzung, Bildung, Forschung und Organisationen mit weniger als fünf geschäftlichen Nutzern sind davon ausgenommen. Ab fünf geschäftlichen Nutzern braucht eine Organisation eine Enterprise-Lizenz, und wer Zugang zur Software verkaufen will, braucht eine schriftliche Erlaubnis.

Kann Inbox Zero selbstständig Mails senden?

Ja, wenn du es so einrichtest. Regeln können die Aktionen Send replies, Send email und Forward enthalten, und eingeschaltete Regeln laufen automatisch, sobald Mail ankommt. Über MCP legen die Standardrechte zum Lesen und Schreiben Entwürfe an und senden nie. Senden braucht das gesonderte Recht mcp:send, und im Quellcode ist dieses Werkzeug für die Mail-Oberfläche des Clients gedacht, nachdem du Empfänger und Inhalt bestätigt hast.

Brauche ich für Command Mail einen eigenen KI-Agenten?

Command Mail ist dafür gebaut, dass dein Agent, etwa Claude, ChatGPT oder Codex, mit den Rechten, die du vergibst, in deinen Mails arbeitet. Auch ohne Agent sortiert es Mails in Kategorien, setzt Marker wie Rechnung oder Frist, schätzt Spam- und Phishing-Risiken ein und erstellt einen Morgenüberblick.

Was kosten Inbox Zero und Command Mail?

Die Mail-App von Inbox Zero ist kostenlos; die KI-Tarife kosten bei Jahreszahlung 18, 28 oder 42 $ je Nutzer und Monat, bei Monatszahlung 20, 35 oder 50 $, nach sieben Tagen Test. Command Mail Free kostet nichts, liest und entwirft, sendet aber nicht; Pro kostet 19 € im Monat für die ersten 100 zahlenden Pro-Konten, solange das Abo läuft, danach 29 €.

Kann ich Inbox Zero und Command Mail zusammen nutzen?

Ja. Inbox Zero arbeitet in deinem Gmail- oder Outlook-Konto, und zusätzlich kannst du eine Adresse an Command Mail weiterleiten. Dann hast du zwei getrennte Stände: Was ein Agent in Command Mail archiviert, bleibt in Gmail oder Outlook, wo es war.

Quellen

  1. Inbox Zero: Pricing (Tarife) getinboxzero.com, abgerufen am
  2. Inbox Zero Doku: Introduction docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  3. Inbox Zero Doku: Getting Started docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  4. Inbox Zero Doku: AI Personal Assistant (Regeln, Bedingungen, Aktionen) docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  5. Inbox Zero Doku: Connect MCP docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  6. Inbox Zero Doku: MCP server (Scopes, Werkzeuge, Discovery) docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  7. Inbox Zero Quellcode: MCP-Werkzeuge einschließlich send_mail (GitHub, Commit 62087fe) github.com, abgerufen am
  8. Inbox Zero Doku: Security, Permissions, and AI docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  9. Inbox Zero Doku: Assistant Settings docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  10. Inbox Zero Doku: Use Your Own AI API Key docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  11. Inbox Zero Doku: Selbst betreiben, Quick Start docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  12. Inbox Zero: LICENSE (AGPL-3.0 mit Zusatzbedingungen, GitHub) github.com, abgerufen am
  13. Inbox Zero: Privacy Policy (Datenschutzerklärung) getinboxzero.com, abgerufen am
  14. Command Mail: llms.txt (Preise, Rechte, Anbindung) commandmail.app, abgerufen am
  15. Command Mail: Dokumentation commandmail.app, abgerufen am
  16. Command Mail: Datenschutz, Betreiber und Hosting commandmail.app, abgerufen am
  17. Inbox Zero Doku: AI Chat docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  18. Inbox Zero: llms.txt (Schnittstellen für Agenten und Entwickler) getinboxzero.com, abgerufen am
  19. Inbox Zero auf GitHub (Repository) github.com, abgerufen am
  20. Inbox Zero Doku: API-Einführung (postfachgebundene API-Schlüssel und Rechte) docs.getinboxzero.com, abgerufen am
  21. Inbox Zero Doku: API-CLI docs.getinboxzero.com, abgerufen am
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